[IG] EX PROTECT(S)

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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Esem Sun Jul 21, 2019 7:06 am
Enola
mit der Gruppe im Unterschlupf
:

Jetzt wo so etwas wie Ruhe einkehrt, spürt die Elster wie müde erschöpft sie eigentlich ist. Selbst der übliche fatalistische Wahnsinn und die Gier nach immer neuen, immer spektakuläreren Sinnesreizen scheint für den Moment verflogen.
Angeregt dur Jade-Ds Äußerung hat sie nur noch das Bedürfnis sich bei irgendwem darüber zu beklagen, dass sie überhaupt nicht in so eine Situation gehört und für so was auch nicht geschaffen ist: "Ich denke mal diese verschlissenen Kakerlaken-Scheißhaufen werden die Kaschemme so schnell nicht wieder her geben. Erst wenn sie alles was essbar ist, bis auf den letzten Krümel aufgefressen haben. Ich denke da brauchen wir es nicht zu versuchen und nebenbei verlieren wir Zeit die wir verwenden könnten um nach Wasser oder einer Siedlung oder was zu Essen, oder einer Badewanne zu suchen!" Irgendwie redede sie sich mehr und mehr in Rage "Mann, ich hab diese Nummer hier echt nicht drauf Leute! Die ganze Scheiße hier mit der Umbringerei, ist ja schön und gut, aber doch nicht MICH! Ich brauche mein Zimmer, saubere Klamotten, ich brauche Seife! Seife! Ich habe ein Haus in Justizian mit verficken Dienern! Die mich auf Händen in eins von diesen, nach Kräuteröl duftenden Ziegenfickerbäder tragen, wo mir dann irgendeine Zwergwachtel die Haare wäscht und die Füße massiert! Versteht Ihr? Das hier draußen ist nicht meine Welt, ja? Ich kann Leuten die Eierrasieren wenn es sein muss, darin bin ich eine verdammte Künstlerin, klar? Vögeln ist eine Kunst!" Inzwischen schreit sie unterdrückt. Der Zornesausbruch hilft ihr sogar die Müdigkeit und Erschöpfung weg zu drücken. Wütend stapft sie zur von Rottinger angegebenen Stelle ohne dabei ihre Schimpftirade zu unterbrechen: "Kunst! Aber dazu brauche ich mein Arbeitsmaterial! Haarteile, Schminke und ...Accessoires. Accessoires! Himmel das ist Frankisch. Weiß von Euch Ödländern überhaupt jemand was das ist? Ich will frisches Obst essen, und welche von diesen kleinen, klebrigen, africanischen Minikuchen und ich will Ölmassagen und Unterwäsche aus echter purger Raupenseide und ich will Wein aus El-Andaluz und Schnaps aus Briton!" Sie hockte sich auf etwas das so aussah wie ein versteinerter Betonklotz. So schnell wie sich ihre Stimmung aufgeheizt hatte, so schnell war der Ausbruch auch wieder vorüber. "So, nun wisst Ihr es." murmelte sie. Dann schaut sie zu Rottinger "Was ist, jetzt, ich dachte Du willst mich untersuchen, Herr Doktor?" Und, knips, da war es wieder da, das kokette, verführerische Lächeln mit dem verheißungsvollen Augenaufschlag. Diese Mischung aus erlernter Hilflosigkeit, zu Schau gestellter Naivität und offensichtlicher, völliger Unschuld. Manchmal glaubte sie wirklich, dass sie eine Künstlerin war. Vielleicht sollte sie auf Jade-Ds-Elektroschock Geschichte zurück kommen wenn Rottinger fertig war....
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by DEAD_Rabbit Mon Jul 22, 2019 9:05 pm
Jade-D
Shutdown Routine


Der Countdown in Jade-Ds Kopf lief bereits eine Weile runter, doch als Enola die Gruppe mit ihren Verwünschen zugespammt hatte, stoppte er diesen Countdown. Seine Muskeln spannten sich an.
Langsam drehte seinen Kopf zu ihr, bis die grün schimmernden Gläser seiner Maske sie vollends fixierten.

Open File/Groupdata/Enola/Background

Informationsklassifikation: Gerücht

Enola ist vermögend und besitzt Immobilien in der Richterstadt,
hat sich Status und Ruf in Justitian erarbeitet oder erkämpft,
kennt sich mit hoher Etikette aus.

Verifikation dieser Information notwendig.

Memo Ende
Close File


Nachdem der Chronist mit dieser geistigen Notiz fertig war, erschlaffte sein Körper wieder und der Kopf sank zurück.
Doch obwohl keine weiteren hochklassigen Informationen mehr zu erwarten waren, wollte er die Untersuchung durch den Arzt noch abwarten. Er bemühte sich unauffällig, ja beinahe zufällig in ihre Richtung zu blicken.

Wann bekommt man schon die Gelegenheit, Kostenlos einen Blick erhaschen zu können.

Jade-D spürte wie plötzlich das Blut in ihm zu zirkulieren begann und ihm warm wurde. Besonders die Ohren und Wangen glühten. Er erschrak kurz bei diesem Gedankengang, war doch seine eigentliche Absicht, ihren Gesundheitszustand einzuschätzen, um die Überlebenschance der Gruppe ermitteln, um dadurch die Kooperationsbereitschaft des Spitaliers errechnen zu können, gewesen.

Jade-D atmete lang aus. Es war ein viel zu langer Tag für ihn und nun übernahmen die primitiven Überlebensinstinkte.
Kein Grund sich zu schämen. Morgen sind die Akkus wieder aufgefüllt.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Ryker Tue Jul 23, 2019 11:19 pm
Rottinger

mit der Gruppe im Nachtquartier


Rottinger verfolgt den Prolog zu Enolas Ausbruch ruhig und abschätzend. Mit dem, was sie über die Kakerlaken sagt, könnte sie recht haben. Also doch nicht zurückschleichen zum Kreuzloch?
Seine Gedanken werden unterbrochen, als ihre Stimme schriller und der Inhalt ihres Wortschwalls bedeutungsloser wird. Er erinnert sich an ein urvölkisches Lehrbuch im Cor, in dem eine 'emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs' beschrieben wurde. Ein gewisser A. Stern erläuterte dort die Merkmale: Impulsivität, instabile zwischenmenschliche Beziehungen, rasche Stimmungswechsel, schwankendes Selbstbild aufgrund einer gestörten Selbstwahrnehmung, begleitet oft von Komorbidität und Depressionen.
Eine Frage schießt dem Spitalier durch den Kopf: Woher kannte dieser Stern Enola?

Der Anflug eines Lächelns ob dieses Gedankens lässt seine Mundwinkel leise zucken, wird aber durch den, in seiner Lautstärke kaum unterdrückten Gipfel ihres Ausbruches ebenso schnell wieder gestoppt. Wenn sie so weiterschreit, erübrigt sich die Frage, ob sie zum Kreuzloch zurückkehren sollten. Dann würde das Kreuzloch abermals die kleine Gruppe heimsuchen und dann würde es keine Fluchtmöglichkeit mehr geben. Rottingers rechte Faust ballt sich unbemerkt. Er muss sie zum Schweigen bringen. Jetzt!

Kaum hat er den Gedanken zu Ende gedacht und seine Lungen voll Luft gepumpt, da kippt Enolas Stimmung erneut und sie beruhigt sich so schnell, wie sie laut geworden war. Zischend lässt Rottinger die Luft aus seiner Lunge entweichen und auch seine Faust öffnet sich schnell wieder. "Bist du wahnsinnig?" herrscht er sie leise zischend an, ihren verführerischen Augenaufschlag ignorierend. "Willst du uns umbringen mit deinem Geschrei?" Er schaut sie durchdringend an und etwas löst sich in ihm. Leise seufzend wird er wieder der überlegte Arzt. "Dreh dich mal so..." Er setzt Enola so, dass weder Herrik noch Jade-D mehr als nur ihren Rücken sehen können "... und lass mich die Wunde sehen". Er fischt eine kleine Phiole mit Destillat und ein Stück halbwegs sauberen Stoffs aus seinem Gürteltäschchen und beginnt ihre Verletzung zu säubern. "Ja, ich weiß, das brennt. Bleib aber trotzdem ruhig sitzen, ich bin gleich fertig". Noch deutet nichts auf eine beginnende Sepsis hin, der nächste Tag würde Gewissheit bringen.
Er macht sich daran, einen halbwegs sauberen Streifen aus dem Bettlaken zu reißen, dass sie Enola im Kreuzloch notdürftig um den Arm geschlungen hatten. Vielleicht würde er noch einen weiteren sauberen Streifen aus dem Laken reißen können, der Rest ist blut- und dreckgetränkter Abfall, den der Arzt achtlos in eine Ecke schmeißt.
Last edited by Ryker on Sat Jul 27, 2019 8:41 pm, edited 1 time in total.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Esem Thu Jul 25, 2019 7:53 am
Enola
mit der Gruppe im Unterschlupf


Sie setzt sich so wie Rottinger es ihr anweist. Erst jetzt kommt sie dazu, die Wunde genauer in Augenschein zu nehmen. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Vielzahl verschiedener Wunden die sich von der Hand bis zum Oberarm verteilen. Von der Handfläche, wo sich zahlreich kleine Einstiche und Schnitte von den Glassplittern auf der Kakerlakenkeule zeigen, ersteckt sich das Wundfeld über ein erstaunlich verletzungsfreies Handgelenk bis zu einer leicht klaffenden blutigen, Schramme sie langsam an Tiefe zunehmend bis zum Ellenbogengelenk reicht. Ungefähr in der Mitte des Unterams kommt noch eien zweite, flachere Schramme hinzu und am Ellenbogen, bis ganz knapp auf den Oberarm reichend sogar noch eine Dritte.

Der kleine Wutausbruch hat Enola geholfen ihre letzten Kraftreserven anzuzapfen und schon greifen die obskuren, nihilistischen und sich an den niederen Trieben erfreuenden Gedankenmuster wieder, auf die sich die Apokalyptiker seit vielen Generationen konditionieren ohne sich dessen bewusst zu sein. Das Ereignis ist Bedeutungslos, weil ich bedeutungslos bin. Zukunft und Vergangenheit sind bedeutungslos, den das eine kenne ich nicht und das andere kann ich nicht ändern. Das was ich jetzt fühle und Wahnehme, das ist mein Leben. Da ich bedeutungslos bin, ist auch mein Leben und mein Tod bedeutungslos. Das einzige was für mich von Bedeutung ist, das ist meine Wahrnehmung, meine Gefühle.

Das dieses Mantra nur eines von vielen ist, die sich lange vor dem Eshaton ein Mann ausgedacht hatte um die Massen an hilflosen Menschen gefügig zu machen und ruhig zu halten, steht natürlich auf einem andern Blatt. Allein mit dieser Weisheit, könnte kein Rabe eine Schar führen, kein Specht ein Nest bauen. Dieses Mantra reicht nur um Raubkrähen brutal und Finken willig und Elstern anschmiegsam zu machen. Aber davon hat Enola keine Ahnung.Ihre Müdigkeit und ihre Erschöpfung wandeln sich Neugier. Erlebe alles!
Sie beugt sich vor und beäugt mit nahezu kindlicher Naivität wie der junge Arzt die Wunde inspiziert noch versucht einzelne Glassplitter in der Tiefe ihrer Hand zu entdecken.

Da fällt ihr auf, dass die Wunde aussieht wie Stern im Handteller mit einem Schweif der sich über den Unuterarm zieht. "Schau mal, Rottinger, das sieht aus wie eine Sternschnuppe. Man darf sich doch was wünschen, wenn man eine sieht, oder? Ich wünsch mir ein weiches Bett und einen Sack voller Eintracht. Und Du?" plappert sie drauf los und ist etwas enttäuscht als Rottinger nur ein kurzes brummen für ihre Entdeckung übrig hat. Sie beobachtet seinen konzentrierten Blick und sein kahlrasierter Kopf lässt ihn wie einen geschundenen Fink wirken. Als sie selber Fink war, hatte sie mal einen Freier, der drauf stand ihr die Haare ab zu rasieren. Damals hatte sie gelernt wie wichtig Haare für Menschen waren. Wie sie nackt und kahlrasiert vor ihm hatte Knien müssen, war sie sich würdelos, schwach, hässlich und wertlos vorgekommen.

Er ist so konzentriert, so vertieft in seine Arbeit, so bemüht mir zu helfen. Dressiert darauf Leute zusammen zu flicken. Dabei haben wir es doch alle verdient zu verrecken. Rottinger, der Chronist, der Ödländer die Kakerlaken und wahrscheinlich am meisten ich.
Der Spitalier holt ein Fläschchen Destillat hervor. Ja, es brennt. Der Schmerz ist ein Freund, der Enola schon so oft geholfen hat sich selbst wieder wahrnehmen zu können. Sie seufzt leise auf und könnte nicht sagen ob vor Schmerz oder vor Vergnügen.

Der Geruch des Ethanol steigt ihr in die Nase. Es ist noch etwas in der Flasche. Vielleicht für jeden ein kleiner Schluck.
Als Rottinger aus dem Bettlaken Verbandstreifen schneidet und diese um ihren Arm wickelt beugt sie sich vor und flüstert: "Was hälst Du davon wenn wir uns mit dem restlichen Destillat auf das Dach verziehen und nachgucken ob wir noch eine echte Sternschnuppe sehen?"

Wahrscheinlich sagt Rottinger sowieso nein. Wilde Orgien zu Viert kann er sich gewiss noch nicht vorstellen. Nach zwei Jahren außerhalb seines Spitals vielleicht. Alternativ muss ich eben Harrik angraben, aber der wirkt bisher so uninteressiert, bestimmt mach der es in seinem Ödlandloch nur mit Eidechsen oder so. Da fällt ihr Jade-D ein. Der unauffällige Schatten den man kaum wahrnimmt und der trotzdem dauernd präsent ist.

Klar könnte unter dem ganzen Schrott-Leder und Gasmaskengedöns am Ende auch eine sehr unvorteilhaft proportionierte Frau stecken, aber nun ja...in der Not frisst der Fink auch Maden...
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Das Grauen Fri Aug 02, 2019 1:24 pm
Im Unterschlupf

Während ihr es euch bequem gemacht habt, ein bisschen Energie getankt habt und euch die Umgebung eingeprägt habt, geht die Sonne langsam unter. Sie taucht alles in ein wunderschönes und warmes Orange. Wer jetzt nicht aufpasst wirft schnell einen langen Schatten, den man auch über weite Strecken problemlos erkennen kann.
Harrik hat, nachdem Enola die Aufmerksamkeit von Rottinger hatte, so wie der Spitalier es befohlen hatte einige schwere Beton- und Eisenstücke ins Treppenhaus getragen und dort deponiert. Falls es wirklich jemand von dort unten wagen sollte sie anzugreifen habt ihr nun zumindest eine erste schmerzhafte Verteidigung errichtet. Nachdem er das getan hat, setzt er sich zu JADE-D, öffnet seinen Beutel und legt fein säuberlich etwas Hartwurst und ein paar gedörrte Apfelringe auf ein glattes Leder. Die Wurst teilt er in möglichst gleichgroße Stücke und blickt Enola und Rottinger dann freundlich an. Das war wohl seine Aufforderung an euch, von seinen Vorräten zu nehmen.

Nachdem spärlichen aber dennoch unheimlich wichtigen kleinen Essen fühlt ihr euch gleich deutlich besser und glaubt, dass ihr so zumindest für die erste Nacht gutz gerüstet seid. Schneller als gewollt ist die Sonne dann am Horizont verschwunden, taucht den Himmel noch in ein farbenfrohes Licht, ehe die Dunkelheit mehr und mehr die Oberhand gewinnt. Von einem Feuer habt ihr immer noch abgesehen, das würde euch kilometerweit sichtbar machen. Langsam machen sich die Auswirkungen des Tages auch bemerkbar. Der überraschende Angriff, die Kämpfe, all die Gewalt, eure Verletzungen und die überhastete Flucht haben sehr viel Kraft gefordert. Neben den kleinen Blessuren hat jeder von euch auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Dehydrierung nennen es die Spitalier, die anderen wissen einfach, dass sie heute eindeutig zu wenig Wasser getrunken haben. Harrik stupst JADE-D an und macht ihn darauf aufmerksam, dass er sich gerne etwas hinlegen möchte, wartet aber erst noch die Entscheidung aller ab, falls er doch noch zur ersten Wache eingeteilt werden sollte.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by DEAD_Rabbit Fri Aug 02, 2019 7:22 pm
Jade-D
Hundemüde und hungrig


Erst blickt er etwas neidisch zu Herrik rüber, als er seine Vorräte auspackt und aufteilt.
Als sie dann aber mit allen teilt, mustert er seinen Begleiter einen Moment, bevor er dankend zugreift.

Ob das zu seinen Auftragsparametern dazu gehört? Großzügigkeit ist mit dem Eshaton beinahe ausgestorben.

Genüßlich lässt er das karge Mahl in seinem Mund zergehen, ehe er es runterschluckt.
Als es schließlich um die Nachtwachen geht, wagt Jade-D einen kühnen Vorstoß.

Er sagt mit müder Stimme: Nach meinen Beobachtungen traf uns erst ein großes Übel im Kreuzloch, dann aber begann der natürliche Vorgang des Gleichgewichts einzusetzen und wir erfuhren einiges an Glück. Wenn ich mich nicht irre, sollte dieser Pool noch nicht aufgebraucht sein, weswegen ich zu folgendem Plan tendiere.
Der Chronist ließ eine kleine Pause und legte sich die nächsten Satzfragmente zurecht.
Ich bin dafür, dass wir auf Nachtwachen verzichten und unsere Batterien aufladen. Sobald die Sonne morgen aufgeht, ist der Pool ohnehin leer und wir fangen wieder von Null an. Und da sehe ich unsere Chancen besser, wenn alle ausgeruht sind. Was sagt ihr dazu?

Jade-D schwenkt seinen Kopf, um jeden einmal im Blick zu haben, um deren Reaktionen deuten zu können.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Ryker Wed Aug 07, 2019 1:48 pm
Rottinger

mit der Gruppe im Nachtquartier


Der junge Spitalier lässt seinen Fokus ein wenig schleifen, als Enola schon wieder darauf anspielt, mit ihm allein zu sein und ... natürlich ... an seinen letzten Destillatrest zu gelangen. Er lächelt sie an, deutlich weicher als zuvor. Der Arzt tritt in den Hintergrund und der Mann in seinem Körper gestattet sich eine flüchtige Phantasie, die sehr viel mit ihrem weichen, weiblichen Körper und seinen Händen zu tun hat. Weiter kommt er nicht, denn er erinnert sich, dass mit Enolas Anspielung auch eine Frage verbunden war. Die aufflatternden Schmetterlinge in seinem Bauch setzen sich wieder, als er noch immer lächelnd den Kopf schüttelt: "den Rest Destillat brauchen wir noch und wir sollten uns hier nicht von den anderen trennen, aber wenn du magst, verkriechen wir uns nach der Wache zusammen in eine Ecke?"

Er lässt den Blick schweifen, um ein geeignetes Plätzchen zu suchen und fängt dabei Harricks einladende Geste auf. Rottinger nickt erfreut. "Wir kommen sofort, ich will nur noch schnell meine eigene Verletzung desinfizieren". Mit diesen Worten zieht er den Reißverschluss seines Neoprens bis zum Bauchnabel auf und schält seinen Oberkörper aus seiner zweiten Haut. Routiniert begutachtet er den Schnitt, der sich quer über seine Brust bis zum Bauch zieht. Sie scheint nicht sehr tief zu sein, aber dafür lang und die Ränder ausgefranst. Seufzend desinfiziert er den Schnitt und geht dann mit Enola zu den anderen beiden zurück. Sein Blick wandert kurz nach draußen in den Abendhimmel. 'Friedvoll' ist das Wort, dass ihm zu dieser Situation einfällt, kaum zu glauben, dass sie nur Stunden zuvor dieser lichtlosen Hölle entkommen sind.

Als Jade-D vorschlägt, die Nacht ohne Wachen zu verbringen kratzt er sich nachdenklich am Kinn dann schüttelt er den Kopf. "Wir sind heute schon einmal überrascht worden, weil wir uns in Sicherheit wähnten und darum sorglos waren. Das sollte uns nicht noch einmal passieren, denn hier ..." Rottinger deutet mit einer weit geschwungenen Geste seines Arms auf ihre Etage "... gibt es keinen versteckten Ausgang, durch den wir fliehen können. Wenn sie uns hier überraschen, sind wir tot." Er lässt seine Worte einen Moment wirken, dann schaut er Harrick fragend an "Wenn alle einverstanden sind, teile ich mir mit Harrick die Wache. Ich fange an und Harrick löst mich später ab?"
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Esem Sat Aug 24, 2019 7:24 am
Enola
mit der Gruppe im Unterschlupf:


Die Elster kann wohl ein leichtes Augenrollen nicht unterdrücken. Sie will das Destillat und ist bereit dafür mit Rottinger rum zu machen. Rummachen ohne Destillat steht allerdings eindeutig nicht auf ihrer Agenda, schon gar nicht wenn Rottinger Harriks Gesellschaft der ihren auf der Wache vorzieht. Zumindest kommt das aus Rottingers Worten bei ihr an, auch wenn er was ganz anderes gesagt hat.
Immerhin hat ihr der junge Arzt einen Verband gewickelt, das ist ja schon mal ganz nett. Sie zwinkert ihm zu, was er sicherlich als Dank auffassen wird. Sie hingegen meint wohl eher: Ich habs kappiert, dass Du nicht so leicht rum zu kriegen bist.

Sie schnuppert noch mal an dem Verband und saugt den scharf-süßen, rasch flüchtigen Geruch des Destillats ein. Verdammt, was für eine Verschwendung. Kurz spielt sie mit dem Gedanken ob sie Rottinger das Fläschchen nicht einfach klauen könnte?
Nein, das würde zu schnell auffallen und solange wir hier im Nirgendwo steckten sind Verbündete wichtiger als Drogen, oder? Ohne Verbündete ging man ihr draußen wahrscheinlich drauf, darum waren sie wichtig. Andererseits mit Drogen, wär es ihr völlig egal ob sie drauf geht. Schwer zu sagen, was da nun wichtiger war. Überhaupt war denken sehr, sehr anstrengend zur Zeit.
Überrascht nimmt sie Harriks Miniabendbrot an und kaut die Apfelringe ganz lange und lutscht die Hartwurst eher wie einen Bonbon, um möglichst lange etwas von dem angenehm würzige Geschmack im Mund zu haben.

Irgendwie bekommt sie Harriks Freundlichkeit nicht auf die Reihe. Der Mann teilt offensichtlich sein allerletztes Essen mit ihnen, da wäre eine Art Dank angebracht. Leider hat sie es nie gelernt sich zu bedanken. Da wo sie aufgewachsen ist, zeigte man Dankbarkeit durch Unterwerfung oder dadurch, dass man diese Person etwas weniger stark mishandelte. Das Problem ist, dass weniger misshandeln bei Harrik schon mal ausfällt. Also wäre Unterwerfung der richtige Weg? Aber der Kerl wirkt einfach nicht so als würde er so eine Unterwerfung annehmen. Es scheint so als wolle er gar nicht dominieren. Andererseits, wenn Rottinger mitbekommt, dass Harrik sich ihre Gunst mit Essen verdient, vielleicht wird er dann auch etwas lockerer ... und freigiebiger. Es ist also sinnvoll Harrik zumindest mal ein Angebot zu machen und das so, dass Rottinger und am Besten auch Jade-D es mitbekommen.

Während sie aß, suchte sie immer wieder Blickkontakt zu Harrik. Die Elster übernahm die Regie. Immer wieder ein scheues zur Seite sehen, ein angedeutetes Lächeln. Dann schließt sie die Augen als würde sie ganz den Geschmack der wenigen Bissen genießen. Verführung war immer schon ein äußerst manipulatives Geschäft, bei dem es darauf ankam, den anderen dazu zu bekommen, dass zu machen was man wollte und ihm das Gefühl zu lassen, es sei seine Idee und freie Entscheidung gewesen. Gerade war sie eine Fischerin, sie warf ihre Angel aus und hielt Harrik den Köder direkt vor die Nase. Gucken, reagieren und zuschnappen, musste er nun schon selber.

Gegen Rottingers Vorschlag hat sie keine Einwände. "Ich denke auch, dass wir Wachen ausftellen sollten." Wenn Rottinger anfängt mit der Wache wird er wach sein. Wahrscheinlich ist Harrik soweiso zu müde um irgendwas anzufangen, aber Rottinger wird mibekommen, dass ich meine Ziele anders ausrichte wenn er sich nicht anstrengt.
Sie streckt sich und seufzt: "Macht was ihr wollt Männer, ich such mir jetzt ne Ecke und schlafe. Dass ich durchschlafen kann, finde ich auch ne gute Idee, ich mach dann dafür Morgen die Wache." Weiß der Geier ob es für uns ein Morgen gibt. Sie hat nie begriffen warum manche Leute keine Schulden machen wollen. Schulden werden einem nie geklaut höchstens erlassen. Sie ist recht zuversichtlich, dass es bei dieser Wachgeschichte eher im Sande verläuft.

Sie sucht sich eine Ecke in einem Zwischengang die sie grob von Geröll und Bröseln reinigt und und legt sich hin. Wobei sie einen porösen, bröseligen Schaumstoff, der in ebenso brüchigem Kunstleder noch auf einer Plastikplatte befestig ist etwas abwischt und als Kopfkissen verwendet. Dann blickt sie zu Harrik und winkt ihn zu sich: "Hey Harrik!" Sie wartet bis er zu ihr sieht. Dann winkt sie ihn zu sich: "Kann sein, dass es kalt wird nachts." Sie klopft auf den Platz neben sich: "Hier ist es wärmer." sagt sie und lächelt.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Das Grauen Thu Aug 29, 2019 10:20 pm
Der Unterschlupf...

Schnell bemerkt ihr, wie die Sonne ihre letzten Strahlen zwischen die Ruinen schickt und dabei immer längere Schatten wirft. Wäre die Zeit und der Ort für ein romantisches Stelldichein, könnte ein verliebtes Paar sicher gedankenverloren den Sonnenuntergang genießen. Doch ihr habt alle in den letzten Stunden extreme Situationen und den brutalen Tod vieler Menschen erlebt. In euren Köpfen ist derzeit kein Platz für irgendwelche romantischen Gedanken. Überleben heißt eure Devise.

Der Unterschlupf ist sicher die beste Option zumindest diese Nacht zu überstehen, da seid ihr euch mittlerweile sicher. Eure Wunden sind versorgt, das hat Rottinger nach seiner Visite noch einmal bestätigt. Harriks kleine Notration hat in euren Mägen ebenfalls für etwas Ruhe gesorgt. Wären nicht die besonderen Umstände eurer Flucht, hätte das hier ein entspannter Abend in einem Trek sein können. Aber so sind eure Sinne weiterhin gespannt. Jedes Heulen des Windes lässt euch aufschrecken, jeder polternde Stein euch zusammenzucken und jedes andere Geräusch, das an euer Ohr dringt, lässt euch still und vorsichtig werden. Keine wirklich erholsame Nacht scheint euch bevorzustehen.

Harrik nickt nur, als Rottinger die Wache zwischen ihnen beiden aufteilt. Er scheint ein sehr einfaches Gemüt zu besitzen. Er zieht seine Knie an die Brust und lehnt sich an die Wand. Dann schließt er seine Augen und scheint einzunicken. Als Enola dann nach ihm ruft und auf Ihre Schlafstätte klopft, wirkt der junge Krieger etwas überfordert. Sein Blick wandert von Enola erst einmal zu Rottinger, verharrt dort nur den Bruchteil einer Sekunde, ehe er weiter wandert zu JADE-D. Auch dort scheint er abzuwägen, ob ihm irgendwelche Konsequenzen drohen, sollte er sich eigenmächtig eine Entscheidung treffen. Es dauert noch ein paar Augenblicke, in denen er wohl weiter abwägt.
Dann erhebt er sich aber, nimmt seinen Umhang mit und begibt sich zur Apokalyptikerin. Als hätten sie das schon immer so getan, legte er sich neben Enola auf seinen Umhang. Dann wanderte sein Blick noch einmal Richtung Spitalier, eher er sich Enolas Gesicht zuwendet.
"Kalt heute Nacht? Kälte ist gut für Schlaf, sagt man bei uns." sagt er mit einem harten pollnischen Akzent, den Enola jetzt erst bewusst wahrnimmt. Wenn sie sich aber genau erinnert, fällt ihr ein, dass Harrik bisher kaum einen ganzen Satz herausgebracht hat. Wenn Enola den Krieger mustert, stellt sie fest, dass er deutlich muskulöser als Rottinger ist. Er scheint mit den Strapazen bisher ganz gut haushalten zu können - genauso, wie Enola es immer von den pollnischen Männern gewohnt ist oder erfahren hat.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Esem Thu Sep 19, 2019 7:02 am
Enola
mit der Gruppe im Unterschlupf


Müdigkeit und Erschöpfung bestimmen ihre aktuelle Gefühlslage. Das Umgarnen des Ödlandkriegers macht ihr Körper fast beiläufig, unbewusst, automatisch. Uhr müder Verstand wägt kurz ab wieso der Mann, als offenbar stärkster Kämpfer der Gruppe nicht die Position des Leitwolfes einnimmt? Offenbar ist der Ödländer das Führen nicht gewohnt. "Nun ja, der Mann mag der Kopf der Familie sein....aber die Frau ist der Hals der mit dem Kopf wackelt. Vielleicht ergibt sich ja eine günstige Gelegenheit wenn wir aus dieser verlassene Einöde länger nicht raus kommen."
Vorsichtig schmiegt sich sich an Harriks Rücken an. Der Umhang reicht maximal als Unterlage aber nicht als kompletter Schlafsack. "Wärmen durch Kameraden so hatte einer der Hellvetiker das mal genannt.".
Es wäre fatal wenn der Mann, so imposant er auch sein mag, jetzt tatsächlich noch intimere Ziele ins Auge fassen würde.
Trotz Harrik Körperwärme, trotz Rottingers Verband und trotz der kleinen Mahlzeit wird es eine äußerst ungemütliche Nacht werden
denkt sie gerde noch so, als ihr auch schon die Augen zu fallen und sie plötzlich von Kakerlakenkriegern träumt die von den Raben Zwillingen Burn im Kreuzloch kaufen und dann diese rothaarige Tänzerin killen....wie heisst die noch....Jariva....Ach, und da sind auch Jade-D und Rottinger und Harrik mit denen sie plötzlich ganz allein ist in der Dunkelheit....
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Ryker Sun Sep 22, 2019 12:28 pm
Rottinger
Mit der Gruppe im Unterschlupf


Rottinger stößt leise zischend die Luft aus. Entgeistert blickt er zu Enola, die Harrik gerade zu sich winkt. Das hat sie nicht wirklich gesagt, oder? Dieses kleine, undankbare Miststück ...!
Der Arzt spürt, wie seine Wangen zu glühen beginnen. Schnell blickt er zu dem Steinhaufen, den Harrik an der Treppe zusammengetragen hatte und beginnt daneben eine Sitzfläche für seine Wache freizuräumen. Niemand sollte sehen, wie ihm die Zornesröte ins Gesicht steigt. Lieber beschäftigt wirken! Mit fahrigen Bewegungen räumt er etwas Schutt beiseite, setzt sich an den Treppenschacht und beginnt mit einer ebenso gründlichen, wie unnötigen Inspektion seiner Gürteltaschen. Fast krampfhaft versucht er nach außen ruhig und gelassen zu erscheinen, doch in seinem Inneren brodelt es heftig: Ohne mich wäre sie jetzt tot - Ok, ich ohne sie wahrscheinlich auch, aber darum geht es jetzt nicht. Ich flicke sie auch noch zusammen ... und das ohne Gegenleistung. ... Nun ja. Rottinger hat gehofft ... nein, damit gerechnet, das sie sich erkenntlich zeigen würde, doch stattdessen wirft sie sich dem Klanner an den Hals. Er packt einen Stein, wiegt ihn in der Hand und mustert die gegenüberliegende Wand im Treppenhaus. In seiner Vorstellung zerplatzt der Stein beim Aufprall und ein Schrapnellregen ergießt sich lautstark in die Tiefe. Es würde seine Wut nicht besänftigen und stattdessen unnötig auf sie aufmerksam machen. Er legt den Stein mit einem leisen Kopfschütteln zurück.
Seine Wut richtet sich nun mehr gegen sich selbst. Wie konnte er nur so dumm sein? So naiv? Er hatte sich von seinen Gefühlen leiten lassen. Anfänger! Er ist Arzt!
Wieder fluten Bilder aus dem Spital seinen Kopf. Wie viele Patienten waren im Appendix gestorben, weil sie eine Behandlung nicht bezahlen konnten. Grausam, ja ... aber gerecht. Und kaum ist er raus aus der Zivilisation, aus dem Spital und weg von der Aufsicht der ranghöheren Ärzte, schon vergisst er alle seine Grundsätze, nur weil eine hübsche Apokalyptikerin mit ihren langen Wimpern klimpert.
Doch damit ist jetzt Schluss! Es wird Zeit, das er sich wieder auf das besinnt, was ihn hier her geführt hat: Sein Auftrag. Rot 4. Und zwar ohne den Ballast. Verstohlen wirft er einen Blick auf den Rest der Gruppe. Was hat er mit ihnen zu schaffen? Morgen früh würde er die Gruppe verlassen.

Mit dem warmen Gefühl neu gewonnener Zuversicht lehnt er sich gegen den Pfeiler in seinem Rücken und schließt für einen Moment die Augen. Ein sanftes Lächeln schleicht sich auf seine Lippen. Er würde schnell vorankommen und Rot 4 in vielleicht zwei Tagen erreichen, wenn er weder auf Enola noch auf den Chronisten Rücksicht zu nehmen braucht ...

... der Chronist! Shit, da war noch was. Er wollte mit Rottinger reden. Und er hätte sicher nicht die Strapazen des Ödlands auf sich genommen, wenn es nicht wirklich wichtig wäre, es ging um Rot 4 ... Rottinger würde warten müssen, bis er mit Jade-D gesprochen hat. Morgen. Aber dann würde er aufbrechen und seinen Auftrag erfüllen. Ganz sicher.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Das Grauen Mon Jan 13, 2020 1:11 pm
Im Unterschlupf

Harrik legt seinen Umhang um Enola um ihnen gemeinsam ein Mindestmaß an Wärme zu bieten. Der pollnische Kämpfer kann seine Vergangenheit nicht verleugnen. Die Sippe ist alles, man hilft sich gegenseitig. Der Wind pfeift trotz der einigermaßen sicheren Umgebung gnadenlos durch das Gerippe des Hauses. Sein Heulen und Pfeifen ist euer Begleiter durch die komplette Nacht. Euer Schlaf, so müde ihr auch seid, wird immer wieder unterbrochen von Aufwachen und Phasen des unruhigen hin- und herwälzens. Dennoch bekommt ihr in dieser Nacht zumindest soweit die Augen zu, dass ihr euch einigermaßen von den gestrigen Strapazen erholen könnt.

Noch bevor die Sonne die Staubwolken erhellt, werdet ihr wach. Das Knattern eines Motors kommt näher und hallt durch die Ruinen. Dazwischen immer wieder laute Rufe und weitere Geräusche. Hier ist jemand unterwegs, den es nicht schert wenn man ihn hört. Enola fühlt sich an die Motorräder der Apokalyptiker erinnert, sie machen ähnliche Geräusche.
Rottinger ist sich sicher, dass es kein besonders großes Gefährt ist - es klingt eher nach einem Zweitakter, dessen Umdrehungen immer wieder nach oben gejagt werden.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Esem Tue Jan 28, 2020 1:04 pm
Enola
Mit der Gruppe am Morgen im Unterschlupf


Als Harrik seinen Umhang über ihnen beiden ausbreitet, fühlt sich die Elster als sei sie dem Pollner etwas schuldig. Auch wenn sie hundemüde ist, schiebt sie ihre Hand vorsichtig hinter sich und tastet langsam den Schritt des Mannes. Doch dieser zieht sich leicht von ihr zurück und drückt seinerseits ihre Hand von sich fort. Alles sind winzige Bewegungen, nur wenige Millimeter, doch Enola kann die Zurückweisung deutlich spüren. Ein Gefühl, dass sie sonst kaum kennt. Doch, natürlich kennt sie Ablehung und Zurückweisung, auch Hass und Verachtung, aber meist hat sie das von Leuten erfahren, die sie ob ihrer Lebensweise abgelehnt haben, also zum Beispiel die Spitalier. Die Spitalier glaubten dass die wir durch und durch von Burn und allen anderen Krankheiten verseucht sind, darum verachten sie uns und beäugen uns misstrauisch, die Richter wittern immer etwas kriminelles und darum schlagen sie uns. Aber dass ein einsamer Mann mich zurückweist, das ist wirklich noch nicht oft passiert. Die Verwirrung über dieses Ereignis geistert ihr weiterhin im Kopf herum als sie am Morgen durch ein sonderbares Summen, Dröhnen oder Kreischen geweckt wird. Oh ja, das ist ein Yamaha, denkt sie. Motoräder gab es eigentlich in drei Sorten Yamaha, Be-em-weh und Suzuki. Bullone, eine Specht, hatte dauernd an den Dingern rumgebastelt und ihr irgendwann mal gezeigt, dass man die Motoren tatsächlich am Klang unterscheiden konnte. Allerdings war sie nie so gut und treffsicher geworden wie er. Er hatte ihr erklärt, dass am häufigsten Ka-te-em Motoren gefunden würden aber die hielten nie und selbst wenn man sie reparierte waren sie nach zwei Tagen schon wieder hin. Das Beste hatte Bullone gesagt, sei ein Royal Enfield Himalayan Motorrad. Er sagte, sowas sei sehr, sehr selten, aber wer an so ein Motorrad dran kommt bräuchte nie wieder ein anderes zu suchen. Und dann hatte er ihr seins gezeigt und sogar einemal Kurz den Motor angemacht. Sie hatte nie verstanden warum man kein anderes mehr suchen musste und wozu so was das Beste war, aber bei den Anzeigen am Lenker hatte es einen echten Kompass gegeben. aber Schlagartig ist sie wach und ärgert sich im nächsten Moment darüber. Angst lässt sie wach werden. Die Angst dass mit dem Motorengeräusch ein Feind zu ihnen kommt. Doch was wäre dann? Im schlimmsten Fall wird sie von ihm gekillt, na und? Das wäre auch kein Drama, sie beißt sowieso irgendwann in den Staub, warum also nicht heute? Und wenn heute, dann kann sie die letzten Minuten auch noch in Ruhe verbringen und an was schönes Denken. Zum Beispiel daran wie gut sich dieser Harrik an ihrem Rücken angefühlt hatte. Oder daran, dass der Motorradfahrer vielleicht auch was nützliches dabei haben könnte. Sie springt schlagartig auf und läuft dann geduckt schließlich auf allen vieren zu einer bröckeligen Betonbrüstung von der aus man durch die rissigen leeren Fensterfronten des Gebäudes auf die von Schutt, Staub und trockenen Gewächsen übersäte und verschüttete Straße sehen kann. Sie ist so erfasst von dem Gedanken zu sehen wer da kommt, dass sie völlig vergisst darauf zu achten, dass ja noch irgendwo eine Wache sitzen müsste und auch ob die anderen der Gruppe schon wach sind, registriert sie kaum. Rasch streicht sie sich ihre Haare zussamen und hält sie in ihrem Nacken fest. Das menschliche Auge reagiert besonders auf Bewegungen. Flatternde Haare sind ziemlich viel Bewegung. dann schaut sie vorsichtig über den Rand der flachen Brüstung.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by DEAD_Rabbit Tue Jan 28, 2020 10:45 pm
Jade -D
Müde, hungrig und aufgeschreckt


Als Jade - D durch das Motorengeräusch wach wir, atmet er erschrocken die Luft durch seine schief sitzende Maske ein.
Es klingt beinahe so, wie eine Vor-Eshatonische Rechenmaschine, die eben noch im Standby Modus verharrte, nun sich aber beeilte, ein Arbeitsfähiges Level zu erreichen. Er musste mehrmals zwinkern, um endlich ein klares Bild von seiner Umgebung zu bekommen. Dann erst erhob er sich ganz langsam. Sein schwerer Mantel und die Maske, die mittlerweile am richtigen Ort sitzt und ihm das Atmen unnötig schwer macht, ließen diese Prozedur sehr behäbig wirken.

Wieso ist hier draußen alles so schwerfällig?

Nachdem er hochgefahren war, blickte der Chronist sich um und erfasste die Lage:

001 - 010 - 011 - 100
Sehr gut, alle sind noch da und wach.
Motorengeräusche unbekannten Ursprungs und unbekannter Gesinnung sind zu vernehmen.
Enola und Harris beziehen bereits Positionen, um weiteren Input zu erhalten.
Ich sollte mich, als Datenkern, erstmal im Hintergrund auf der Betonplatine halten.


Sagt mir, was ihr seht, sagt Jade - D bestimmt, aber nicht befehligend, bevor er die Augen schließt und sich fürs Erste nur auf die Geräusche konzentriert.
Hat er diesen speziellen Motor schon einmal gehört?
Wenn ja, zu welcher Maschine gehört er?
Wenn ja, wer bedient vorzugsweise solche Geräte?
Wenn ja, wie sind diese Personen eingestellt?

Im Hintergrund lässt er eine weitere Prozedur in seinem Kopf durchlaufen:
Gibt es motorisierte Handelskarawanen, die im Umland des Kreuzlochs operieren?

Anschließend verharrt er in der gleichen Pose, wie noch vor ein paar Tagen in Justitian in seinem Quadranten und wartet auf Input.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Ryker Wed Jan 29, 2020 10:16 pm
Rottinger

Mit der Gruppe im Unterschlupf


Mit ruhigen Fingern führt Rottinger die gebogene Nadel mit Hilfe der urvölkischen Edelstahlzange durch das Fleisch und zieht die Schlinge vorsichtig zu. Nicht zu fest, aber auch nicht locker. Konzentriert näht er den tiefen Schnitt zu, tupft zwischendurch immer mal wieder das Blut ab und schließt seine Arbeit mit einem sauberen Verband ab. Irgendwo im Hintergrund liefert ein tuckernder Generator den Strom für ein schwächlich flackerndes Licht. Rottinger richtet sich auf und betrachtet sein Werk. Eine saubere Arbeit für diese improvisierte Situation mitten im Ödland, unter freiem Himmel und an diesem dreckverkrusteten (?) Körper ... Irgendwas stimmt hier nicht. Wieso flickt er die Kakerlakenfrau aus dem Kreuzloch zusammen? Wo sind Enola und die anderen? Und auch das Tuckern ist kein Generator, es hört sich an wie ein ...

Rottinger zuckt zusammen und reißt die Augen auf. "Motorrad!"
Mit einem Sprung ist er auf den Beinen. In der Nacht hatte er Harrik zum Wachwechsel nur kurz angetippt, hatte vergeblich versucht den zweiten Körper unter dem Umhang zu ignorieren, und war dann in die Ecke unter dem Fenster gehuscht, wo er Enola am Abend verarztet hatte. Dort rollte er sich zusammen, bis er nun aus seinen Träumen gerissen wird.

Als er sieht, dass alle anderen schon vor ihm auf den Beinen und am Fenster sind, beeilt er sich, ebenfalls einen Blick auf die Straße zu werfen. Der Fahrer würde sie sicher nicht sehen, aber da sind auch noch Rufe von anderen ... "Vorsicht!" raunt er den anderen zu "Ich glaube nicht, das Kakerlaken Motorrad fahren, aber das bedeutet nicht, dass die da unten unsere Freunde sind".
Verdammtes Ödland. Mit einem Mal begreift er, wie besonders der so selbstverständlich geglaubte Frieden im Protektorat wirklich ist. Und wie gefährlich die Wildnis ... Die Richter werden nicht müde, die Gefahren durch die aufbegehrenden Klans in großen Worten zu beschreiben. Jetzt begreift er, dass sie recht haben und dass man kämpfen muss, um die Zivilisation zu verteidigen. Mit neuem Eifer greift Rottinger an seinen Gürtel: Wenn er nur eine vernünftige Waffe hätte ...
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Das Grauen Fri Jan 31, 2020 1:35 pm
Das Motorengeräusch hat nun jedes Mitglied eurer kleinen Reisegruppe wach gemacht. Es scheint nicht in unmittelbarer Nähe zu eurem Standort zu sein, aber auch nicht allzu fern. Zwischen den Ruinen ist der Ursprung des Geräuschs nicht ganz eindeutig auszumachen. Ganz grob macht ihr aber eine Richtung aus, in welcher das Fahrzeug wohl unterwegs ist. Was auch immer dort passiert, es klingt als jagt da jemand das Motorrad einen Hügel hinauf, treibt die Drehzahl bis kurz vor die Schmerzgrenze. Ihr stellt eine Regelmäßigkeit fest. Das Geräusch setzt kurz wieder aus und beginnt zwei Dutzend Sekunden später erneut.

Auf der Suche nach der könnt ihr auf der rückwertigen Seite des Gebäudes eine finstere Staubfront auftauchen sehen. Auf der einen Seite die aufgehende Sonne, auf der anderen die drohende Finsternis. Ein Wiedertäufer würde hier sicher ein Omen erkennen und einen Gottesdienst anstimmen. Für euch aber wird ganz schnell klar, dass es in Kürze ungemütlich wird. Egal ob in eurem Unterschlupf oder da draußen auf einem Motorrad. Es gilt Entscheidungen zu treffen. Wollt ihr im Unterschlupf bleiben und den aufkommenden Sturm abwarten? Oder wollt ihr euch nach draußen begeben um mit etwas Glück einen sichereren Unterschlupf suchen, der euch vor den Unbillen des elendigen Staubs etwas mehr schützt als ein hochgelegenes, halb offenes Stockwerk?
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Esem Mon Mar 02, 2020 6:55 pm
Enola
Mit der Gruppe im Unterschlupf:


Suchend irren ihre Augen umher. Ihre Neugier ist geweckt. Es ist etwas wie beim Tarot, wenn eine Karte auf dem Tisch liegt, die Letzte Karte ergibt am Ende immer erst den ganzen Sinn des Orakels. Die letzte Karte kann alles was vorher gut war in etwas schlechtes verwandeln und umgekehrt. Sie waren den Kakerlaken entkommen und hatten sich hier her durchgeschlagen und hatten alle die Nacht überlebt, das war gut. Doch die letzte Karte war noch nicht aufgedeckt. Dieser Motor war die letzte Karte. Doch Momment. Wer sagt, dass es ein Motorrad ist. Es könnte auch ein Motorrad sein, dass zu einer Säge umgebaut worden war. Das Motorengeräusch schwoll an und verebbte wieder, dann ging es erneut los. das könnte vieles bedeutet. Vielleicht zersägten die dort gerade irgendwas. Das war laut, dann ging der Besitzer der Motorsäge zwei drei Schritte weiter, was die Pausen erklärte, bevor er an neuer Stelle wieder anfing. Aber weg zum schwarzen Richter war so hochnäsig in aller Öffentlichkeit so einen Lärm zu machen. Vielleicht ein Schrotter der versuchte irgend einen Schrank des Urvolkes auf zu bekommen. Oder es war wirklich ein Motorrad und der Fahrer steckte in einem Treibsandloch oder sowas fest. Aber nein, dann würde er den Motor abstellen, sich etwas holen was er unter die reifen schieben konnte und dann einmal versuchen aus der Falle frei zu kommen. Sie hatte mal gesehen dass es auch Sipplinge gab die Motoren für Pumpen verwendeten. Aber auch das wäre Irrsinn hier draußen eine so laute Pumpe einzusetzen. andererseits, was war es wert gepumpt zu werden. Da kam nu Wasser in Frage. Ein Wasserloch blieb da wo es eben war. Also wussten die Kakerlaken auch dass es da war und wer immer da pumpte hatte offenbar genug Macht um das Loch erst zu erobern, genug Wissen um so eine Maschiene zum Laufen zu bringen und genug Waffen um es gegen alle anderen Ödländer zu verteidigen.
"Also Leute, ich denke dass kann alles mögliche sein, das könnte ein Zugvogel sein, der irgendwas für seine Schaar erledigt, das könnten aber auch Plankner sein, die irgendwelchen Urvolkkram ausbuddeln. Vielleicht sind es auch Sipplinge die ein Wasserloch bewirtschaften. Vielleicht sind es...." Ihr Blick fällt auf die Staubwand und sie tippt dem nächst Besten Mitstreiter auf die Schulter: "Äh glaubst Du, das da hinten ist das Ende der Welt? Das war doch gestern noch nicht da, oder?", fragt sie mit gespielter Naivität und legt den Kopf schief um das Ausmaß der Staubfront besser beurteilen zu können.
"Also egal was da rumröhrt, ich bin sicher es wird gleich genau so wie wir gestört. Und wenn die Motorlärmer es sich leisten können so viel Lärm zu machen, haben sie es nicht nötig sich vor uns zu verstecken oder zu fürchten. Daher würde ich vorschlagen möglichst schnell mit ihnen Kontakt aufzunehmen, vielleicht kriegen wir dort besseren Schutz als hier zwischen den Ruinen."
Augenblicklich hat sie die Phantasien im Kopf. Anfangs nur von einem sicheren Ort aber augenblicklich schlägt der Suchtdruck wieder zu. Wer auch immer da draußen war. Er musste irgendwas dabei haben. Anders ließ sich doch diese Ödland nicht ertragen und vielleicht gab's auch was zu Essen.
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Re: [IG] EX PROTECT(S)

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by Ryker Tue Mar 03, 2020 12:10 am
Rottinger

Mit der Gruppe im Unterschlupf


Der Arzt flucht lautlos in sich hinein. Der Staubsturm. Schon wieder wird ihm das Heft des Handelns aus der Hand genommen. Er hatte sich vorgenommen, heute Morgen mit Jade-D zu reden. Soll er sagen, was er zu sagen hat und dann würde Rottinger aufbrechen. Wenn die anderen mitkommen, ok. Wenn nicht, auch gut. Aber jetzt? Wenn sie hier blieben, würde ihnen in der offenen Etage bald die Luft zum Atmen fehlen. Sie müssen in irgendein Kellerloch.
Beim Gedanken an fensterlose Gewölbe läuft Rottinger ein heftiger Schauer über den Rücken. Selbst mit offenen Augen kann er die Bilder nicht aus seinem Kopf verbannen: Kakerlaken, die aus allen Löchern kriechen. Er schüttelt sich.

Auch das Motorengeräusch macht ihn neugierig. Es verheißt Zivilisation. Mehr zumindest, als das, was sie seit dem Kreuzloch gesehen haben. Und es bedeutet schnelles Reisen. Aber es bedeutet auch Gefahr. Wer fährt Motorrad? Die schwarzen Teufel? Nein, das sind eher vierrädrige Buggies. Ihm fallen nur Apokalyptiker ein. Bis gestern Abend wäre es ihm egal gewesen, hätte er Enola mit ihnen verhandeln lassen. Aber seit gestern Abend scheidet diese Option aus. Alles andere untersagt ihm sein Stolz. Und die Möglichkeit seinen Stolz zu ignorieren, um schnell hier weg zu kommen? Die Vorstellung hinterlässt einen schalen, blechernen Geschmack auf seiner Zunge. Er schüttelt sich schon wieder.

Rottinger richtet sich auf und strafft sich. Viele Optionen haben sie nicht. Doch der Arzt hat nicht vor, sie auch noch durch Untätigkeit verstreichen zu lassen. Er ist neugierig und möchte wissen, was da draußen außer einem Sturm und Kakerlaken noch auf sie wartet. "Ich will nachschauen, wer da draußen so einen Lärm macht. Der muss entweder irre oder abgebrüht sein. Auf jeden Fall ist er gefährlich. Kommt jemand mit?"
Mit einer fließenden Bewegung zieht er die Kapuze seines Neoprenanzugs hoch, greift nach seinem Messer und einem faustgroßen Stein. Nur für alle Fälle.

Fragend dreht er sich zu den anderen um.
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